Natchez MS, 28. März

Das Städtchen Natchez, (und hier wird der Name schon ein zweites Mal erwähnt) war ursprünglich  eher als ein  unwesentlicher Punkt bei unserer Durchreise dem Mississippi entlang angedacht, bezauberte uns nicht nur durch seine gut erhaltene architektonische Vergangenheit, sondern bestach auch durch seine direkte  Nähe zum Großen Fluss. Was uns u.a. künstlerisch inspirierte…

Im Übrigen: Die Mundharmonika, auch Blues-Harp genannt, trägt im Delta den malerischen Namen Mississippi Saxophon. Hier handelt sich um einen kleineren Bruder dieses tollen Instrument, nämlich um einen Kazoo, in diesem Fall verstärkt aber um ein Horn, käuflich erworben auf dem Dauerflohmarkt in New Orleans.

In Natchez konnten wir auch zum ersten Mal in der Praxis überprüfen, wie eigentlich die Hot Tamalas schmecken, die Robert Johnson in seinen einzigen veröffentlichten sog. Hokum-Song besungen hat (And They Red Hot). Überzegt euch selbst: Es sind einfach Taschen, bei denen eine Fleischfüllung in ein Maisblatt gewickelt und dann das Ganze gekocht serviert wird.
Schon in New Orleans durften wir andere lokale Spezialitäten ausprobieren: Gumbo (eine herzhafte Reissuppe) und Jambalaya (Verwandte der spanischen Paella).

 

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