Juke Joint solo (2)

Eine liebvollere Location für ein gediegenes Akustikblues-Konzert als das Café Room  zu Konstanz kann ich mir kaum vorstellen. Eine unverkrampfte Klubatmosphäre: der Raum zwar ein wenig länglich, dafür aber offen nach hinten und von erstaunlich gute Schall- und Klangverhältnissen. Auch ein lyrischerer Ton eines Blues-Barden geht dabei nicht unter. So war es auch am vergangenen Samstag  – bereits zum zweiten Mal durfte ich ich mein Solo-Programm präsentieren. Über 20 neue Songs, hauptsächlich neue Arrangements von  überwiegend Prewarblues-Klassikern:  geslidet, gepickt,  geschlagen, gepustet  und gesungen, darunter Goin´ to Brownsville (in der Version von Furry Lewis), oder Cypress Grove (von Skip James)  aber auch  Frankie and Johnny oder From Four  Until Late, gespielt auf der Banjolele.
Zu unverkrampfter Atmosphäre trug nicht nur das tolle und treue Publikum bei (vielen lieben Dank!), sondern auch der Delta-Geist, der hier unbemerkt eingeschlichen ist, und als ich beim Performen von People Get Ready ein wenig nonchalant über die Saiten slidete und wiederholt die Zeile  I´m getting ready sang, ließ dieser Geist einen Feuerwehrwagen mit eingeschaltetem Martinshorn vorbeihuschen und schaffte damit ein wenig Voodoo-Zauber herbei;-).

 

2 Antworten auf „Juke Joint solo (2)“

  1. Juke joint (or jook joint ) is the vernacular term for an informal establishment featuring music, dancing, gambling, and drinking, primarily operated by African Americans in the southeastern United States. The term „juke“ is believed to derive from the Gullah word

  2. the popular juke joint has been featured in national and international articles about the Delta. The Blue Front Cafe is a historic old juke joint made of cinder blocks in Bentonia, Mississippi which played an important role in the development of the blues in Mississippi. It was still in operation as of 2006.

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